Halbzeit – Unterschiede Deutschland und Amerika

Hallo,

Mittlerweile bin ich ja schon fast fünf Monate in den USA… Einerseits eine ziemlich lange Zeit, fast Halbzeit, andererseits vergehen die Wochen und Monate hier wie im Flug. Es ist schon verrückt. Es stimmt schon, ich hatte einige Tief mit Heimweh und auch einen Familienwechsel aber auch viele, viele tolle Erfahrungen. In diesen fünf Monaten habe ich natürlich auch schon so Einiges von amerikanisch „Lifestyle“ mitbekommen und mir sind die einen oder anderen Unterschiede zu Deutschland aufgefallen, Von nur kleinen Dingen im Alltag zu Dingen die auch nur schwer nachzuvollziehen sind.

Hier sind einige Unterschiede mit Beispielen:

  • Hier in Illinois macht man mit 15 Jahren seinen Führerschein
  • Ohne Auto ist man aufgeschmissen, denn niemand fährt mit dem Fahrrad und kaum einer läuft zu fuß
  • Alle 10 Meter gibt es ein Stoppschild
  • Amerikaner benutzen ihre Hupen fast zu jeder Möglichkeit, sei es, dass jemand tatsächlich irgendetwas falsch oder gefährliches macht, oder auch einfach nur die Ampel zu lange rot ist
  • Obst und Gemüse gibt es fast alles in Verpackungen und gefroren
  • Im Restaurant ist Wasser kostenlos
  • Hat man ein Mal für ein Getränk bezahlt kann man es so oft auffüllen wie du willst und man trinkt es immer und alles mit Eiswürfeln
  • Burger ist sowas wie das national Gericht der Amerikaner
  • Es gibt hier zu fast allen Süßigkeiten „special editions“, zum Beispiel von Oreo gibt es ca. 25 Sorten
  • An jeder Ecke gibt es Starbucks
  • Es gibt hier kein „normales“ Brot, nur weißes Toast
  • Wenn man Klamotten zum Beispiel kauft kommen die Steuern noch auf den Preis an der Kasse drauf
  • Man zahlt fast alles mit Kreditkarte
  • Amerikaner sind viel menschenoffener
  • Und definitiv „smalltalk“-könige
  • „Hi, how are you?“ ist eine Begrüßungsformel, und man erwartet nicht wirklich eine Antwort, man kann auch einfach wieder mit „(Good), How are you?“ antworten.
  • Wenn man wissen möchte was derjenige gerade macht sagt man „What’s up?“ und nicht „What are you doing?“ denn sonst fragt man ob man „abhängen“ möchte
  • Die Mahlzeiten sind komplett anderes: morgens kaum Frühstück, mittags (11:30) Lunch – ein Salat oder ein Sandwich, und abends ein großes warmes Essen
  • Eine Hand ist immer unter dem Tisch beim Essen, das heißt man ist nur mit einer Hand, wenn es möglich ist
  • Es gibt für fast alles einen „drive-thru“: Bankautomat oder sogar Drogeriemarkt
  • Alle benutzen Kosename wie honey, sweetie, darling, beauty
  • Polizisten fahren selbst in den besten, sichersten Nachbarschaft Streife
  • Häuser werden größtenteils aus Holz gebaut und dadurch sind die Wände sehr hellhörig
  • Manche denken noch immer das Deutschland ein Land voller Nazis ist
  • Amerikaner denken, dass wir Deutschen hinterm Mond leben, da sie mich gefragt haben ob ich schon mal mit der Bahn gefahren bin
  • Autobahnen und Züge sind der Hit

Es ist echt toll, was man hier in einer auch vergleichsweise kurzen Zeit alles so mitbekommt, wenn man mal besonders darauf achtet. Manchmal ist es nicht ganz so einfach sich zu all diesen Unterschieden anzupassen, weswegen ich einen richtigen Kulturschock erleiden musste. Aber es lohnt sich auf alle Fälle, denn als Austauschschüler bekommt man das richtige Leben von Amerika mit. Und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten fünf Monte und kann es kaum erwarten.

 

Eure Shea

Für Fragen:

Instagram: https://www.instagram.com/svenjashea/

 

 

 

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