Highlight of 2017

High School, Football, Homecoming. Alles tolle neue und aufregende Erfahrungen. Ich zeige euch eine Kleine Zusammenfassung von den ersten 4 Monaten meines Auslandsaufenthaltes mit meinen persönlichen Highlight of 2017.

Highlight #1 – Ankunft in Amerika:

Ich war super aufgeregt, aber zum GLueck hatte ich auch UNterstuetzung mit mir mit, denn ich bin mit zwei anderen Austauschschülerinnen zusammen nach Springfield, Illinois geflogen. Wir waren alle aufgeregt. Noch bevor wir unsere Koffer bekommen konnten haben wir unsere Familien endlich auch in echt kennen lernen.

 

Highlight #2 – First day of school:

Der erste Schultag war wirklich aufregend. HSM- “We’re all in this together”. Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen angst vor dem ersten Schultag, aber ich habe mich natuerlich auch sehr gefreut endlich auf die High school gehen zu können. An meiner Schule bin ich ein Senior, das heisst ich hatte zumindest eine Schulstunde zusammen mit Seniors. Ich bekam meinen Locker und einen Plan von der Schule damit ich meine Klassenzimmer finde, obwohl die Schule wirklich klein ist habe ich ihne gebraucht. Mein erster Schultag war wirklich toll.

 

HIghlight #3 – Volleyball:

Mein Volleyballtraining hat eigentlich schon im Sommer angefangen, aber da war ich ja nicht da, also fing für mich Training am Tag nach meiner Ankunft an. 5 Stunden am Tag bis die Schule beginnt. Und ab dann, 2 Stunden nach der Schule, jeden Tag. Sport ist eine super gute Gelegenheit neue Leute kennenzulernen. Es hat echt total Spaß gemacht, mit Freunden jeden Tag nach der Schule gemeinsam ins Training zu gehen und selbstverständlich auch auf Spiele und Turniere zu fahren (in einem gelben Schulbus ;)).

 

Highlight #4 – Senior night:

Senior night ist eine Art “Abschied Sagen” für die Seniors in der jeweiligen Sportart. Alle Seniors von Volleyball haben Fotos aufgestellt oder einer Collage. Sie ziehen sich huebsch an und machen natuerlich noch mehr Fotos. Es ist einfach auch ein Danke sagen fuer die schoene Zeit und auch als Team. Auch eine Art Ehrung. Hier kann man auch den School Spirit miterleben, denn fast alle sind da um die Seniors anzufeuern. Jede Senior night ist anders als die andere und es ist immer total toll dabei zu sein und vor allem wenn man ein Teil davon ist. 🙂 Definitiv ein Highlight!

 

Highlight #5 – Homecoming Week:

Eine School Parade, Homecoming Football game, Mottowoche, das alles gab es an meiner Schule fuer eine ganze Woche lang, und es hat riesen Spass gemacht. Wir hatten super Glück, dass es so warm die ganze Zeit über war, so war es selbst bei den späten Football Spielen immer noch sehr warm. Aber natürlich war auch Homecoming total toll. Ich habe mich mit Freunden fuer den Dance fertig gemacht, haben dann auch in einer großen Gruppe Fotos gemacht und sind dann auch alle gemeinsam Essen gegangen, bis wir dann am Abend zum Dance gegangen sind. Ihr werdet Augen machen wie der Dance ist. Es ist auf alle Faelle eine neue Erfahrung 😉 Normalerweise geht man nach dem Dance noch zu wem nach Hause, auf ne Party oder einfach nur so beisammen sein, aber fuer mich hiess es ab nach Hause. Es hat wirklich Spass gemacht. #Highlight

 

Highlight #6 – Thanksgiving:

Thanksgiving war aufregend. Die ganze Familie war da. Wir waren fast 50 Leute. Dies war teilweise wo ich dann auch erst die ganze Familie kennengelernt habe. Um ehrlich zu sein, es war ein bisschen überfordert am Anfang, aber dann wenn man sie alle besser kennt war es einfach so toll. Thanksgiving ist ein grosses Familienfest. Kinder die aufs College gehen und somit die meiste Zeit nicht da sind, kommen wieder nach Hause. Andere Familienmitglieder von auch weiter weg kommen wieder zusammen und man verbringt einfach ganz viel Zeit miteinander. Die Zeit um Thanksgiving haben wir eigentlich fast jeden Abend mit der Familie verbracht, also auch ausserhalb meiner Gastfamilie, mit ihrer Familie.

 

Highlight #7 – Christmas:

Der nächste Feiertag nach Thanksgiving ist Weihnachten. And Weihnachten ist die Familie wieder zusammen und es ist immer wieder schoen sie alle wieder zu sehen. Dieses Mal konnten aber leider nicht alle dabei sein so waren wir ca. 15 Leute an Weihnachten. Wir hatten ein grosses Weihnachtsfrühstück mit einer Familientradition. Gegen Mittag am 24. Dezember sind wir in die Kirche gegangen und haben dann am Abend zu Dinner gegessen mit der Familie. Und dann haben wir einfach am Feuer gesessen und geredet den ganzen abend lang mit heisser Schokolade. Morgens am 25. Dezember haben wir dann all unsere Geschenke ausgepackt und es ist auch Tradition hier, immer noch im Schlafanzug zu sein. Es war ein ganz tolles Fest.

 

Highlight #8 – New Year:

New Year wird hier nicht so groß gefeiert wie in Deutschland. Das heisst keine Raketen zum Beispiel. Aber meine Gastschwester und ich sind auf eine Party gegangen und das hat Spaß gemacht. Achtung. Nein auch keine Party wie in Deutschland, denn hier ist Alkohol tabu und illegal. Es hat aber auch echt Spaß gemacht. Ich habe an dem Abend so viele neue Leute kennen gelernt. Nutzt echt jede Möglichkeit neue Leute kennenzulernen. Außerdem ist es Tradition den Ball in New York fallen zu sehen. Da gibt es dann ein riesiges Feuerwerk. Es ist Live Uebertragung. In Chicago gibt es etwas aehnliches, daher haben wir dann das angeguckt, da New York ja in einer anderen Zeitzone liegt.

 

Dies sind ein Paar Beispiele meiner Highlights in meinem Auslandsjahr 2017.

 

Eure Shea

9 Tipps bei Heimweh

Fast jeder kennt das Gefühl, der fuer eine laengere Zeit im Ausland verbracht hat: Heimweh. Es gehört einfach dazu, genauso wie die Aufregung, die neuen Erfahrungen und die neuen Freunde. Das ist überhaupt nichts Schlimmes.

Ich hatte schon ein paar mal Heimweh! Zum Beispiel bei Situationen, die ich normalerweise mit meiner Schwester oder Familie oder auch Freunden gemacht hätte, aber auch einfach nur Heimweh nach zuhause. Dieses Gefuehl die Familie auch nur ganz kurz einmal sehen zu können. Dieses Gefühl hat mich staendig wieder gefunden. Aber ich habe mich fuer dieses Programm beworben, und da war von vornherein klar, dass ich meine Familie für zehn Monate nicht sehen werde. Da ich ja schon seit fünf Monaten in Amerika lebe, habe ich gelernt damit umzugehen, und hier sind neun Tipps die mir und hoffentlich auch dir bei Heimweh helfen.

Tipp 1: Mach Sport der dir Spass macht

In der Schule gibt es jede menge Sportarten: Volleyball, Basketball, Schwimmen, Golf, Schach, Cheer, Football, Baseball, Soccer, etc. Suche dir eine Sportart die dir spass macht oder du mal ausprobieren willst und du wirst ganz schnell auf andere Gedanken kommen. Ich finde es ist wichtig einen Sport zu machen, da das eine super Möglichkeit ist auf neue Leute zu treffen, und ihr habt sogar schon eine Gemeinsamkeit. Es macht einfach spass, nach der Schule mit Freunden zusammen Sport zu machen.

 

Tipp 2: Unternimm etwas

Schnapp dir deine Freunde und geht etwas unternehmen. Von Bowling zu Eis essen oder auch nur gemeinsam chillen. Freunde helfen dir schnell auf andere Gedanken zu kommen. In meinem kleinen Ort mit ca 70,000 bzw. 6,000 Einwohner gibt es jede Menge Restaurants. Hier ein paar Beispiele: Krekels, Steak n’ Shake, Culver’s, Salsa, Texas Roadhouse, Red Lobster, Fuji, Panera, Panda Express, Monical’s Pizza, Arby’s, Starbucks, Dunkin Donuts, etc

 

Tipp 3: Familienzeit

Verbringe Zeit mit der Gastfamilie. Deine Gastfamilie kann dir unglaublich gut mit Heimweh helfen. Wenn du mit ihnen über deine Sorgen sprichst, fühlst du dich gleichzeitig ein Stück mehr als Teil der Familie. Mit der Zeit wirst du merken, dass du mit deiner Gastfamilie über alles reden kannst.

 

Tipp 4: Finde ein Stück Zuhause

Wenn man fuer so eine lange Zeit im Ausland ist, kann es schon mal vorkommen, dass man etwas gewohntes wie Essen vermisst. Ich zum Beispiel vermisse Brot so sehr. Also haben meine Gastfamilie und ich uns auf die Suche nach annähernd ähnlichem Brot gemacht. Und auch gefunden. Jetzt haben wir jede Menge Brot, bis warscheinlich Juni wenn ich wieder zurueck nach Deutschland fliegen muss.

 

Tipp 5: Gestalte dein Zimmer

Es mag vielleicht albern klingen, aber sein Zimmer gemütlicher oder heimischer zu dekorieren kann auch bei Heimweh helfen. Von Bildern über Andenken bis hin zu Girlanden kann man sein Zimmer ganz schnell heimisch einrichten, sodass du dich gleich noch ein Stück mehr wohler fühlst.

 

Tipp 6: Skype oder Facetime

Ein Anruf hilft so sehr. Auch einfach nur ein schnelle Anruf von Daheim kann Wunder wirken, denn manchmal reichen E-mails oder Whatsapp nicht aus. Darüber kannst du kostenlos mit zuhause Telefonieren und euch sogar sehen. So kannst du ihnen kleine MItbringsel die du zum Beispiel von einer Stadt ergattert hast zeigen oder sie auch einfach im Haus herum führen. Und plötzlich sind sie gar nicht mehr so weit entfernt.

 

Tipp 7: Limitierte den Kontakt zu Deutschland

Ja, trotz Skype und Facetime muss man auch daran denken, dass zu viel Kontakt mit zuhause dich natuerlich auch ein Stück von hier entfernt. Du hast dich für dieses Programm entschieden, damit du ein Jahr in Amerika bei einer Gastfamilie leben kannst und nicht mit einem Bein in Amerika und dem anderen Bein in Deutschland. Zu viel Kontakt mit deiner Familie macht dich nur um so trauriger, nicht bei ihnen zu sein.

 

Tipp 8: Schoki hilft

Hört sich blöd an, aber stimmt. Schokolade macht glücklich. Mach dir einen Film mit deiner Familie an oder auch mit einer Freundin und esse Suessigkeiten. Du wirst staunen wie gut das hilft.

 

Tipp 9: Heulen

Ein paar Tränen zu verdrücken ist nicht schlimm, auch mal zu weinen ist nicht schlimm. Meistens ist es danach einfach besser. Die Trauer, Druck, frust und Heimweh einfach mal rauslassen und dann auch loszuwerden.

Jeder bekommt mal heimweh, und das ist auch überhaupt nichts schlimmes. Bei mir funktionieren diese Tricks und ich hoffe sie helfen euch auch.

 

Eure Shea

Halbzeit – Unterschiede Deutschland und Amerika

Hallo,

Mittlerweile bin ich ja schon fast fünf Monate in den USA… Einerseits eine ziemlich lange Zeit, fast Halbzeit, andererseits vergehen die Wochen und Monate hier wie im Flug. Es ist schon verrückt. Es stimmt schon, ich hatte einige Tief mit Heimweh und auch einen Familienwechsel aber auch viele, viele tolle Erfahrungen. In diesen fünf Monaten habe ich natürlich auch schon so Einiges von amerikanisch „Lifestyle“ mitbekommen und mir sind die einen oder anderen Unterschiede zu Deutschland aufgefallen, Von nur kleinen Dingen im Alltag zu Dingen die auch nur schwer nachzuvollziehen sind.

Hier sind einige Unterschiede mit Beispielen:

  • Hier in Illinois macht man mit 15 Jahren seinen Führerschein
  • Ohne Auto ist man aufgeschmissen, denn niemand fährt mit dem Fahrrad und kaum einer läuft zu fuß
  • Alle 10 Meter gibt es ein Stoppschild
  • Amerikaner benutzen ihre Hupen fast zu jeder Möglichkeit, sei es, dass jemand tatsächlich irgendetwas falsch oder gefährliches macht, oder auch einfach nur die Ampel zu lange rot ist
  • Obst und Gemüse gibt es fast alles in Verpackungen und gefroren
  • Im Restaurant ist Wasser kostenlos
  • Hat man ein Mal für ein Getränk bezahlt kann man es so oft auffüllen wie du willst und man trinkt es immer und alles mit Eiswürfeln
  • Burger ist sowas wie das national Gericht der Amerikaner
  • Es gibt hier zu fast allen Süßigkeiten „special editions“, zum Beispiel von Oreo gibt es ca. 25 Sorten
  • An jeder Ecke gibt es Starbucks
  • Es gibt hier kein „normales“ Brot, nur weißes Toast
  • Wenn man Klamotten zum Beispiel kauft kommen die Steuern noch auf den Preis an der Kasse drauf
  • Man zahlt fast alles mit Kreditkarte
  • Amerikaner sind viel menschenoffener
  • Und definitiv „smalltalk“-könige
  • „Hi, how are you?“ ist eine Begrüßungsformel, und man erwartet nicht wirklich eine Antwort, man kann auch einfach wieder mit „(Good), How are you?“ antworten.
  • Wenn man wissen möchte was derjenige gerade macht sagt man „What’s up?“ und nicht „What are you doing?“ denn sonst fragt man ob man „abhängen“ möchte
  • Die Mahlzeiten sind komplett anderes: morgens kaum Frühstück, mittags (11:30) Lunch – ein Salat oder ein Sandwich, und abends ein großes warmes Essen
  • Eine Hand ist immer unter dem Tisch beim Essen, das heißt man ist nur mit einer Hand, wenn es möglich ist
  • Es gibt für fast alles einen „drive-thru“: Bankautomat oder sogar Drogeriemarkt
  • Alle benutzen Kosename wie honey, sweetie, darling, beauty
  • Polizisten fahren selbst in den besten, sichersten Nachbarschaft Streife
  • Häuser werden größtenteils aus Holz gebaut und dadurch sind die Wände sehr hellhörig
  • Manche denken noch immer das Deutschland ein Land voller Nazis ist
  • Amerikaner denken, dass wir Deutschen hinterm Mond leben, da sie mich gefragt haben ob ich schon mal mit der Bahn gefahren bin
  • Autobahnen und Züge sind der Hit

Es ist echt toll, was man hier in einer auch vergleichsweise kurzen Zeit alles so mitbekommt, wenn man mal besonders darauf achtet. Manchmal ist es nicht ganz so einfach sich zu all diesen Unterschieden anzupassen, weswegen ich einen richtigen Kulturschock erleiden musste. Aber es lohnt sich auf alle Fälle, denn als Austauschschüler bekommt man das richtige Leben von Amerika mit. Und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten fünf Monte und kann es kaum erwarten.

 

Eure Shea

Für Fragen:

Instagram: https://www.instagram.com/svenjashea/