Prom, Prom-Court, etc.

 
   

Prom

Meine Gastschwester und Ich

Das Erlebnis schlecht hin: der High-School Prom!!!! Wenn man sich für ein Auslandsjahr in den USA entscheidet denkt man direkt an High-School, Homecoming und vor allem Prom.

Es war definitiv eins meiner größten Highlights von meinem Auslandsjahr. Es soll der schönste Tag werden. Hier ist meine Story

Ursprünglich wollte ich mit einer „Only-Grils Group“ gehen. Doch dann wurde ich zu Prom gefragt, so richtig mit einem Schild, und so haben sich meine Pläne geändert.

Wenn ihr nicht mit dem Jungen/Mädchen gehen wollt dann sagt einfach nein, ihr werdet ihm/ihr nicht das Herz brechen, auch nicht, wenn viele eurer Freunde das sagen sollten.

Ich hatte also ein Date.

 

Night of Prom

Am frühen Morgen habe ich mich mit einer Freundin getroffen und wir haben ihre Blumen, Boutonniere für Ihn and die Corsage für Sie, abgeholt, welche sie schon Tage zuvor bestellt hat. Normalerweise aber holt der Junge sie aber ab. Danach haben wir noch Donuts für die After Party gekauft. Meine Gastschwerster ist wirklich ein Genie, wenn es um Make-up geht und hat auch an diesem Tag mich wirklich toll geschminkt. Kurze Zeit danach hatte ich meinen Frisör-Termin, der ca. 1 ½ Stunden gedauert hat. Kurz danach musste ich mich auch fertig anziehen. Angezogen, Haare gemacht, Make-up done, alles fertig warte ich auf mein „Date“. Wir machten kurz Fotos mit ihm, meinen Gasteltern und auch Gastgeschwistern und dann sind wir zum Park gefahren, wo wir unsere Freude getroffen haben und noch mehr Fotos gemacht haben. 1000 Fotos später sind wir zum Dinner in einer Gruppe von 30 Leuten gefahren. Gegen 8 fand dann er echte „Dance“ statt. Man geht in die Location rein und musste erst einmal einen Alkohol Test machen. Das ist aber nicht bei jeder Schule so. In meiner Schule werden sogar Drogentests gemacht. Also, man kommt in die Location rein und macht ein Foto vor einer Schwarzen Wand mit Lichterketten, welches man sich hinterher abholen kann. Bei dem Dance habe ich dann endlich auch meine anderen ganzen Freunde getroffen und dann haben wir richtig getanzt. (Amerikaner mit Dates tanzen richtig komisch, keiner mag es wirklich, aber jeder tut es.) Ich habe nicht mit meinem Date getanzt da wir nur „Bekannte“ waren, und mit meinen Freundinnen war es wirklich lustig. Wir konnten sogar in einen „Fotoautomaten“ gehen. Und dann war die Krönung der Prom-Queen und Prom-King.

 
   

Prom Court

Am Ende des Jahres darf die Schule vier Mädchen und vier Jungs aus der Seniors class für Prom-court nominieren. (Prom Court: Kandidaten für Prom-King und Prom-Queen) Das Ergebnis wird über Lautsprecher in der Schule verkündet. Und da ist etwas total Abgefahrenes und super Unerwartetes passiert. Ich wurde als Prom-Queen nominiert. Nachdem die Nominierten feststehen, wird nach ein bis zwei Wochen noch mal, aber nur Seniors, gewählt. Die Queen und King stehen fest und werde am Dance verkündet.

Beim Dance hieß es dann, dass alle Nominierten in den hinteren Raum gehen sollen. Wir waren alle eigentlich ein bisschen aufgeregt, aber zu gleich auch gar nicht, da wir fast alle miteinander befreundet waren. Dann heißt es. „Und Prom-King and Queen sind“ und man schreitet zur Bühne mit einem Partner (der auch nominiert ist) wo kurz danach King und Queen gekürt werden. Sie fangen an langsam und umschlungen zu tanzen, was wirklich etwas seltsam aussieht und dann fangen die anderen Prom-Court members and zu tanzen, bis dann auch der Rest mit einstimmt.

 

After Prom

Kurz danach, nachdem man noch weitere 1000 Fotos gemacht hat, bin ich dann mit Freunden zu einer Freundin nach Hause gefahren und wir haben draußen beim Lagerfeuer Spiele gespielt bis spät in die Nacht.

 

 

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass es ein wirklich tolles Erlebnis ist. Jeder der die Chance hat zu Prom zu gehen, sollte sie nutzen. Auch wenn ihr kein Date habt und in einer Mädchen-Gruppe wird es ganz toll. Sucht euch eine mit denen ihr euch wohl fühlt und gerne zusammen seid, dann garantiere ich euch, es wird ein ganz toller Tag.

 

Eure Shea

 

 

 

High School Sport in Amerika

Sport an einer amerikanischen High School

Sport hat einen sehr hohen Stellenwert in den amerikanischen High schools. Da verwundert es nicht, dass sich das soziale Leben vieler Teenager um den Sport dreht, denn Sport an der High school ist einfach toll. Es gibt dir die Möglichkeit viele neue Freunde zu finden und außerdem eine Auszeit von dem Schulalltag.

 

Unterschied zu dem deutschen Schul-/Sportsystem

An einer High school findet der Sport in der Schule, beziehungsweise direkt nach der Schule statt. Anders als in Deutschland muss man hierfür nicht in einen Club außerhalb der Schule gehen, aber selbstverständlich kann man das auch machen, um zum Beispiel den Sport das ganze Jahr über zu spielen. Denn in den USA spielt man den Sport nur eine bestimmte Zeit (ca. 3-4 Monate) und dann kann man einen anderen Sport machen. Meisten muss man einen kleinen Beitrag zahlen um den Sport an der Schule spielen zu dürfen. Anders als in Deutschland findet hier Training JEDEN TAG nach der Schule statt und jeweils für zwei Stunden hartes Training. Die Trainer fordern einen und erwarten aber auch einiges dafür.

 

Wie sieht ein Tag im Schulalltag eines Sportlers aus? (Girls Soccer)

Morgens ganz normal Schule bis um 2:30 PM und dann direkt ab zum Training. Punkt 3 PM beginnt das Training, wer zu spät kommt (wenn auch nur eine Minute) muss extra Konditionstraining machen, und glaubt mir das wollt ihr echt nicht, Konditionstraining ist suuuuper hart. Es beginnt ganz normal mit aufwärmen und danach direkt Drill mit Kondition. Danach direkt die “Cornline” und das ist das schlimmste. Die “Cornline”ist eine Meile also 1,6 km im Vollsprint also so schnell man kann. Es geht darum seine Zeit jedes Mal zuschlagen (wenn der Trainer einen guten Tag hat darf man davor etwas trinken fuer 2 Minuten). Danach beginnt das “eigentliche Training” mit dem Ball. Zum Schluss wird ein weiteres Ausdauertraining das Training beenden. Das kann zum Beispiel mehrere Sprints übers ganze Feld sein oder mehrere Runden ums Fussballfeld im Sprint oder anderes sein.

Ich habe jetzt mein drittes Training absolviert und habe aber auch schon in Deutschland mehrere Jahre gespielt, und habe üblen Muskelkater, und ich liebs.

 

Aufteilung eines Teams

Selbstverständlich gibt es im Sport jedes Jahr auch Anfaenger, und um die Fortgeschrittenen von den Anfängern zu trennen, gibt es in jedem Sport ein Freshman team (für die Freshmen, Anfaenger), ein Junior Varsity (Fortgeschritten), und Varsity team, welches für die “besten” also auch am schwersten ist. Am Anfang gibt es ein Tryout ob man es ins Team schafft und meistens wird dann auch festgestellt in welches “Team” man kommt.

Ich habe mein erstes Semester Volleyball gespielt und war ein Anfaenger, es war ja auch das erste Mal im Prinzip. Ich war im Freshman team aber habe mich gesteigert und durfte sogar im Junior Varsity team spielen. (was eigentlich nicht wirklich geht aber da ich eine Austauschschülerin bin haben sie eine Ausnahme gemacht. An Senior night ist es Tradition dass alle Seniors im Varsity team spielen dürfen (wenn auch nicht für sehr lange).

Jetzt freue ich mich aber erst einmal auf die kommende Saison und auf viel hartes Training.

Ich empfehle euch wirklich trotz des super vielen, und hartem Training einen Sport zu machen. Es macht so viel Spass, es mit Freunden zu machen und gemeinsam ist es auch gar nicht mehr so schwer. #schoolspirit

 

Wusstest du schon?

Football Spieler und Cheerleader werden in Filmen immer dumm dargestellt

Aber das stimmt nicht, denn jeder Sportler ob Tanz Team, Cheer, Football, Soccer, etc. muss gute Noten leisten. Wenn dies nicht der Fall ist, kann es auch mal vorkommen, dass man vom Team ausgeschlossen wird.

Football spieler und Cheerleader sind die beliebtesten der Schule

Stimmt auch nicht so ganz. Klar gibt es die Stars vom Football, aber die gibt es auch in Volleyball, Soccer (boys/girls), Baseball, Softball, Show Choir, etc.

 

Eure Shea

Highlight of 2017

High School, Football, Homecoming. Alles tolle neue und aufregende Erfahrungen. Ich zeige euch eine Kleine Zusammenfassung von den ersten 4 Monaten meines Auslandsaufenthaltes mit meinen persönlichen Highlight of 2017.

Highlight #1 – Ankunft in Amerika:

Ich war super aufgeregt, aber zum GLueck hatte ich auch UNterstuetzung mit mir mit, denn ich bin mit zwei anderen Austauschschülerinnen zusammen nach Springfield, Illinois geflogen. Wir waren alle aufgeregt. Noch bevor wir unsere Koffer bekommen konnten haben wir unsere Familien endlich auch in echt kennen lernen.

 

Highlight #2 – First day of school:

Der erste Schultag war wirklich aufregend. HSM- “We’re all in this together”. Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen angst vor dem ersten Schultag, aber ich habe mich natuerlich auch sehr gefreut endlich auf die High school gehen zu können. An meiner Schule bin ich ein Senior, das heisst ich hatte zumindest eine Schulstunde zusammen mit Seniors. Ich bekam meinen Locker und einen Plan von der Schule damit ich meine Klassenzimmer finde, obwohl die Schule wirklich klein ist habe ich ihne gebraucht. Mein erster Schultag war wirklich toll.

 

HIghlight #3 – Volleyball:

Mein Volleyballtraining hat eigentlich schon im Sommer angefangen, aber da war ich ja nicht da, also fing für mich Training am Tag nach meiner Ankunft an. 5 Stunden am Tag bis die Schule beginnt. Und ab dann, 2 Stunden nach der Schule, jeden Tag. Sport ist eine super gute Gelegenheit neue Leute kennenzulernen. Es hat echt total Spaß gemacht, mit Freunden jeden Tag nach der Schule gemeinsam ins Training zu gehen und selbstverständlich auch auf Spiele und Turniere zu fahren (in einem gelben Schulbus ;)).

 

Highlight #4 – Senior night:

Senior night ist eine Art “Abschied Sagen” für die Seniors in der jeweiligen Sportart. Alle Seniors von Volleyball haben Fotos aufgestellt oder einer Collage. Sie ziehen sich huebsch an und machen natuerlich noch mehr Fotos. Es ist einfach auch ein Danke sagen fuer die schoene Zeit und auch als Team. Auch eine Art Ehrung. Hier kann man auch den School Spirit miterleben, denn fast alle sind da um die Seniors anzufeuern. Jede Senior night ist anders als die andere und es ist immer total toll dabei zu sein und vor allem wenn man ein Teil davon ist. 🙂 Definitiv ein Highlight!

 

Highlight #5 – Homecoming Week:

Eine School Parade, Homecoming Football game, Mottowoche, das alles gab es an meiner Schule fuer eine ganze Woche lang, und es hat riesen Spass gemacht. Wir hatten super Glück, dass es so warm die ganze Zeit über war, so war es selbst bei den späten Football Spielen immer noch sehr warm. Aber natürlich war auch Homecoming total toll. Ich habe mich mit Freunden fuer den Dance fertig gemacht, haben dann auch in einer großen Gruppe Fotos gemacht und sind dann auch alle gemeinsam Essen gegangen, bis wir dann am Abend zum Dance gegangen sind. Ihr werdet Augen machen wie der Dance ist. Es ist auf alle Faelle eine neue Erfahrung 😉 Normalerweise geht man nach dem Dance noch zu wem nach Hause, auf ne Party oder einfach nur so beisammen sein, aber fuer mich hiess es ab nach Hause. Es hat wirklich Spass gemacht. #Highlight

 

Highlight #6 – Thanksgiving:

Thanksgiving war aufregend. Die ganze Familie war da. Wir waren fast 50 Leute. Dies war teilweise wo ich dann auch erst die ganze Familie kennengelernt habe. Um ehrlich zu sein, es war ein bisschen überfordert am Anfang, aber dann wenn man sie alle besser kennt war es einfach so toll. Thanksgiving ist ein grosses Familienfest. Kinder die aufs College gehen und somit die meiste Zeit nicht da sind, kommen wieder nach Hause. Andere Familienmitglieder von auch weiter weg kommen wieder zusammen und man verbringt einfach ganz viel Zeit miteinander. Die Zeit um Thanksgiving haben wir eigentlich fast jeden Abend mit der Familie verbracht, also auch ausserhalb meiner Gastfamilie, mit ihrer Familie.

 

Highlight #7 – Christmas:

Der nächste Feiertag nach Thanksgiving ist Weihnachten. And Weihnachten ist die Familie wieder zusammen und es ist immer wieder schoen sie alle wieder zu sehen. Dieses Mal konnten aber leider nicht alle dabei sein so waren wir ca. 15 Leute an Weihnachten. Wir hatten ein grosses Weihnachtsfrühstück mit einer Familientradition. Gegen Mittag am 24. Dezember sind wir in die Kirche gegangen und haben dann am Abend zu Dinner gegessen mit der Familie. Und dann haben wir einfach am Feuer gesessen und geredet den ganzen abend lang mit heisser Schokolade. Morgens am 25. Dezember haben wir dann all unsere Geschenke ausgepackt und es ist auch Tradition hier, immer noch im Schlafanzug zu sein. Es war ein ganz tolles Fest.

 

Highlight #8 – New Year:

New Year wird hier nicht so groß gefeiert wie in Deutschland. Das heisst keine Raketen zum Beispiel. Aber meine Gastschwester und ich sind auf eine Party gegangen und das hat Spaß gemacht. Achtung. Nein auch keine Party wie in Deutschland, denn hier ist Alkohol tabu und illegal. Es hat aber auch echt Spaß gemacht. Ich habe an dem Abend so viele neue Leute kennen gelernt. Nutzt echt jede Möglichkeit neue Leute kennenzulernen. Außerdem ist es Tradition den Ball in New York fallen zu sehen. Da gibt es dann ein riesiges Feuerwerk. Es ist Live Uebertragung. In Chicago gibt es etwas aehnliches, daher haben wir dann das angeguckt, da New York ja in einer anderen Zeitzone liegt.

 

Dies sind ein Paar Beispiele meiner Highlights in meinem Auslandsjahr 2017.

 

Eure Shea

9 Tipps bei Heimweh

Fast jeder kennt das Gefühl, der fuer eine laengere Zeit im Ausland verbracht hat: Heimweh. Es gehört einfach dazu, genauso wie die Aufregung, die neuen Erfahrungen und die neuen Freunde. Das ist überhaupt nichts Schlimmes.

Ich hatte schon ein paar mal Heimweh! Zum Beispiel bei Situationen, die ich normalerweise mit meiner Schwester oder Familie oder auch Freunden gemacht hätte, aber auch einfach nur Heimweh nach zuhause. Dieses Gefuehl die Familie auch nur ganz kurz einmal sehen zu können. Dieses Gefühl hat mich staendig wieder gefunden. Aber ich habe mich fuer dieses Programm beworben, und da war von vornherein klar, dass ich meine Familie für zehn Monate nicht sehen werde. Da ich ja schon seit fünf Monaten in Amerika lebe, habe ich gelernt damit umzugehen, und hier sind neun Tipps die mir und hoffentlich auch dir bei Heimweh helfen.

Tipp 1: Mach Sport der dir Spass macht

In der Schule gibt es jede menge Sportarten: Volleyball, Basketball, Schwimmen, Golf, Schach, Cheer, Football, Baseball, Soccer, etc. Suche dir eine Sportart die dir spass macht oder du mal ausprobieren willst und du wirst ganz schnell auf andere Gedanken kommen. Ich finde es ist wichtig einen Sport zu machen, da das eine super Möglichkeit ist auf neue Leute zu treffen, und ihr habt sogar schon eine Gemeinsamkeit. Es macht einfach spass, nach der Schule mit Freunden zusammen Sport zu machen.

 

Tipp 2: Unternimm etwas

Schnapp dir deine Freunde und geht etwas unternehmen. Von Bowling zu Eis essen oder auch nur gemeinsam chillen. Freunde helfen dir schnell auf andere Gedanken zu kommen. In meinem kleinen Ort mit ca 70,000 bzw. 6,000 Einwohner gibt es jede Menge Restaurants. Hier ein paar Beispiele: Krekels, Steak n’ Shake, Culver’s, Salsa, Texas Roadhouse, Red Lobster, Fuji, Panera, Panda Express, Monical’s Pizza, Arby’s, Starbucks, Dunkin Donuts, etc

 

Tipp 3: Familienzeit

Verbringe Zeit mit der Gastfamilie. Deine Gastfamilie kann dir unglaublich gut mit Heimweh helfen. Wenn du mit ihnen über deine Sorgen sprichst, fühlst du dich gleichzeitig ein Stück mehr als Teil der Familie. Mit der Zeit wirst du merken, dass du mit deiner Gastfamilie über alles reden kannst.

 

Tipp 4: Finde ein Stück Zuhause

Wenn man fuer so eine lange Zeit im Ausland ist, kann es schon mal vorkommen, dass man etwas gewohntes wie Essen vermisst. Ich zum Beispiel vermisse Brot so sehr. Also haben meine Gastfamilie und ich uns auf die Suche nach annähernd ähnlichem Brot gemacht. Und auch gefunden. Jetzt haben wir jede Menge Brot, bis warscheinlich Juni wenn ich wieder zurueck nach Deutschland fliegen muss.

 

Tipp 5: Gestalte dein Zimmer

Es mag vielleicht albern klingen, aber sein Zimmer gemütlicher oder heimischer zu dekorieren kann auch bei Heimweh helfen. Von Bildern über Andenken bis hin zu Girlanden kann man sein Zimmer ganz schnell heimisch einrichten, sodass du dich gleich noch ein Stück mehr wohler fühlst.

 

Tipp 6: Skype oder Facetime

Ein Anruf hilft so sehr. Auch einfach nur ein schnelle Anruf von Daheim kann Wunder wirken, denn manchmal reichen E-mails oder Whatsapp nicht aus. Darüber kannst du kostenlos mit zuhause Telefonieren und euch sogar sehen. So kannst du ihnen kleine MItbringsel die du zum Beispiel von einer Stadt ergattert hast zeigen oder sie auch einfach im Haus herum führen. Und plötzlich sind sie gar nicht mehr so weit entfernt.

 

Tipp 7: Limitierte den Kontakt zu Deutschland

Ja, trotz Skype und Facetime muss man auch daran denken, dass zu viel Kontakt mit zuhause dich natuerlich auch ein Stück von hier entfernt. Du hast dich für dieses Programm entschieden, damit du ein Jahr in Amerika bei einer Gastfamilie leben kannst und nicht mit einem Bein in Amerika und dem anderen Bein in Deutschland. Zu viel Kontakt mit deiner Familie macht dich nur um so trauriger, nicht bei ihnen zu sein.

 

Tipp 8: Schoki hilft

Hört sich blöd an, aber stimmt. Schokolade macht glücklich. Mach dir einen Film mit deiner Familie an oder auch mit einer Freundin und esse Suessigkeiten. Du wirst staunen wie gut das hilft.

 

Tipp 9: Heulen

Ein paar Tränen zu verdrücken ist nicht schlimm, auch mal zu weinen ist nicht schlimm. Meistens ist es danach einfach besser. Die Trauer, Druck, frust und Heimweh einfach mal rauslassen und dann auch loszuwerden.

Jeder bekommt mal heimweh, und das ist auch überhaupt nichts schlimmes. Bei mir funktionieren diese Tricks und ich hoffe sie helfen euch auch.

 

Eure Shea

Halbzeit – Unterschiede Deutschland und Amerika

Hallo,

Mittlerweile bin ich ja schon fast fünf Monate in den USA… Einerseits eine ziemlich lange Zeit, fast Halbzeit, andererseits vergehen die Wochen und Monate hier wie im Flug. Es ist schon verrückt. Es stimmt schon, ich hatte einige Tief mit Heimweh und auch einen Familienwechsel aber auch viele, viele tolle Erfahrungen. In diesen fünf Monaten habe ich natürlich auch schon so Einiges von amerikanisch „Lifestyle“ mitbekommen und mir sind die einen oder anderen Unterschiede zu Deutschland aufgefallen, Von nur kleinen Dingen im Alltag zu Dingen die auch nur schwer nachzuvollziehen sind.

Hier sind einige Unterschiede mit Beispielen:

  • Hier in Illinois macht man mit 15 Jahren seinen Führerschein
  • Ohne Auto ist man aufgeschmissen, denn niemand fährt mit dem Fahrrad und kaum einer läuft zu fuß
  • Alle 10 Meter gibt es ein Stoppschild
  • Amerikaner benutzen ihre Hupen fast zu jeder Möglichkeit, sei es, dass jemand tatsächlich irgendetwas falsch oder gefährliches macht, oder auch einfach nur die Ampel zu lange rot ist
  • Obst und Gemüse gibt es fast alles in Verpackungen und gefroren
  • Im Restaurant ist Wasser kostenlos
  • Hat man ein Mal für ein Getränk bezahlt kann man es so oft auffüllen wie du willst und man trinkt es immer und alles mit Eiswürfeln
  • Burger ist sowas wie das national Gericht der Amerikaner
  • Es gibt hier zu fast allen Süßigkeiten „special editions“, zum Beispiel von Oreo gibt es ca. 25 Sorten
  • An jeder Ecke gibt es Starbucks
  • Es gibt hier kein „normales“ Brot, nur weißes Toast
  • Wenn man Klamotten zum Beispiel kauft kommen die Steuern noch auf den Preis an der Kasse drauf
  • Man zahlt fast alles mit Kreditkarte
  • Amerikaner sind viel menschenoffener
  • Und definitiv „smalltalk“-könige
  • „Hi, how are you?“ ist eine Begrüßungsformel, und man erwartet nicht wirklich eine Antwort, man kann auch einfach wieder mit „(Good), How are you?“ antworten.
  • Wenn man wissen möchte was derjenige gerade macht sagt man „What’s up?“ und nicht „What are you doing?“ denn sonst fragt man ob man „abhängen“ möchte
  • Die Mahlzeiten sind komplett anderes: morgens kaum Frühstück, mittags (11:30) Lunch – ein Salat oder ein Sandwich, und abends ein großes warmes Essen
  • Eine Hand ist immer unter dem Tisch beim Essen, das heißt man ist nur mit einer Hand, wenn es möglich ist
  • Es gibt für fast alles einen „drive-thru“: Bankautomat oder sogar Drogeriemarkt
  • Alle benutzen Kosename wie honey, sweetie, darling, beauty
  • Polizisten fahren selbst in den besten, sichersten Nachbarschaft Streife
  • Häuser werden größtenteils aus Holz gebaut und dadurch sind die Wände sehr hellhörig
  • Manche denken noch immer das Deutschland ein Land voller Nazis ist
  • Amerikaner denken, dass wir Deutschen hinterm Mond leben, da sie mich gefragt haben ob ich schon mal mit der Bahn gefahren bin
  • Autobahnen und Züge sind der Hit

Es ist echt toll, was man hier in einer auch vergleichsweise kurzen Zeit alles so mitbekommt, wenn man mal besonders darauf achtet. Manchmal ist es nicht ganz so einfach sich zu all diesen Unterschieden anzupassen, weswegen ich einen richtigen Kulturschock erleiden musste. Aber es lohnt sich auf alle Fälle, denn als Austauschschüler bekommt man das richtige Leben von Amerika mit. Und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten fünf Monte und kann es kaum erwarten.

 

Eure Shea

Für Fragen:

Instagram: https://www.instagram.com/svenjashea/

 

 

 

Von Anfang an – Auslandsjahr

Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen.

Das bin ich.

Ich bin Svenja Shea, bin 16 Jahre alt und komme aus der Nähe von München. Ich werde ein ganzes Schuljahr/ Auslandsjahr 2017/18 in den USA bei einer Gastfamilie verbringen.

Ein Auslandsjahr? Viele werden wahrscheinlich erst einmal denken: Gott ist das lang! und Wieso denn überhaupt?

Es war schon immer mein Traum ein ganzes Jahr in den USA zu verbringen. Unteranderem, weil ich Familie und Freunde dort habe, aber auch weil ich selber diese unglaublichen Erfahrungen machen möchte. Von Familie über Highschool bis Freunde fürs Leben möchte ich alles mitmachen und meine eigene „Geschichte“ machen.

Wieso ich mich für Ayusa-Intrax entschieden habe?

Es war mir von Anfang an wichtig, mich für ein Stipendium zu bewerben. Als erstes habe ich an das PPP gedacht – doch dafür war ich leider schon Wochen zu spät dran. Also habe ich mich im Internet schlau gemacht, und nach Organisationen gesucht, die sowohl meinen Vorstellungen entsprechen, als auch Stipendien anbieten. Bis ich auf Ayusa-Intrax gestoßen bin. Mir blieben ca. 7 Tage bis ich meine fertige Bewerbung abschicken musste. Stress vorprogrammiert!! Aber da mir diese Organisation wirklich super gefallen hat, von den Berichten, die ich gelesen habe und, und, und, habe ich es trotzdem versucht. Problem nur – die Teilnahmebedingungen habe ich nicht ganz erfüllen können… EGAL VERSUCHT ES TROTZDEM!!! Bei mir hat eigentlich der Notendurchschnitt nicht gereicht. Aber Gott sei Dank wird man für das Stipendium in verschiedenen Bereichen „bepunktet“. Ich habe dann eben „Punktabzug“ hierfür bekommen. Dafür kann man dann aber zum Beispiel bei dem persönlichen Interview (welches auf Englisch geführt wird) wieder aufholen. Am Ende konnte ich alle benötigten Materialien rechtzeitig abschicken.

Auswahltag

Dann kam die Einladung für den Auswahltag, wo ich echt viele tolle Leute kennengelernt habe. Und der Witz dabei ist – die sind alle in der gleichen Lage wie man selbst – das verbindet. Seid offen für neues und neue Leute, lass euch drauf ein, genießt es und seid einfach ihr selbst. Der Tag ging total schnell um und dann begann das Warten! Das Warten auf eine Antwort. Man weiß nicht wann sie kommt und man weiß schon gar nicht was kommt. Doch dann, nach gefühlt unendlich langer Zeit, kam endlich der Brief! Stipendium – Juhuu!! Ich bin meinem Traum einen Schritt nähergekommen.

Ich bin Stipendiatin 2017/18 bei Auysa-Intrax und werde hier, auf diesem Blog meine Erfahrungen und vieles Weitere mit euch teilen und euch vieles berichten.

Habt ihr Fragen oder anderes? Dann schreibt mir einfach und ich werde selbstverständlich versuchen sie zu beantworten.

Eure Shea

https://www.instagram.com/svenjashea/